Akustischer Stolperstein für Max Tarrasch

Uraufführung am 5. Mai 2018
Gedenkausstellung im Rahmen von DENK MAL AM ORT am 5. und 6. Mai 2018
Atelier Im Blauen Haus Berlin-Kreuzberg, Mittenwalder Straße 32





Max Tarrasch (1885 – 1943)

Der Kaufmann Max Tarrasch musste unter KZ-ähnlichen Bedingungen Zwangsarbeit im sogenannten Arbeitserziehungslager Wuhlheide der Gestapo leisten. Das Straflager diente u.a. dazu, kurzfristig Personen ohne vorheriges Gerichtsverfahren einzuweisen, die aus rassischen oder politischen Gründen in das Visier der Gestapo geraten waren.
Von den insgesamt etwa 25 000 Inhaftierten des „AEL Wuhlheide“ kamen bis zu 2000 allein aufgrund der harten Bedingungen ums Leben. Unter ihnen Max Tarrasch, der am 6. Mai 1943 im Alter von 58 Jahren dort starb. Auf dem heutigen Tierparkgelände gibt es einen Gedenkstein für die Opfer des Lagers und zwei Gedenkstelen. Für Max Tarrasch wurde an seinem letzten Wohnort Marheinekeplatz 4 ein Stolperstein verlegt.

https://www.stolpersteine-berlin.de/de/biografie/1964