DENK MAL AM ORT

Wir leben und wirken in Häusern mit Vergangenheit. Darauf macht die Initiative DENK MAL AM ORT eindringlich aufmerksam, indem sie an authentischen Wohn- und Lebensorten erinnert an ehemalige Nachbarn, die während der NS-Zeit verfolgt wurden.

Das Projekt geht zurück auf die Initiative OPEN JEWISH HOMES der Niederländerin Denise Citroen: 
Every house has a story to tell and it is good to shed more light on this once a year.

Seit 2016 werden am ersten Wochenende, das auf den Jahrestag der Kapitulation folgt, die Haus- oder Wohnungstüren geöffnet und die Namen unserer ehemaligen Nachbar*innen, Bruchstücke ihrer Biografien, Verfolgungs- und Fluchtgeschichten sichtbar gemacht in Gesprächen, Lesungen, Texten, Installationen, Zeichnungen, Musik, Audio, Film, Poesie, Gesang u. m.

Kinder und Enkel aus aller Welt reisen an, um gemeinsam mit den jetzigen Hausbewohner*innen an die Geschichten ihrer Familien zu erinnern.

https://www.denkmalamort.de